Erklärungsfähige Softwaresysteme: Ein neues Software-Paradigma?

Man vertraut einem (Software-) System mehr, wenn es erklären kann, was es tut und warum es zu einer Entscheidung gekommen ist. … Der Vortrag stellt wichtige Konzepte zur Analyse und Entwicklung von Erkärungsfähigkeiten für Softwaresysteme vor und erläutert sie anhand von Beispielanwendungen.

Eingeladener Vortrag an der Universität Kassel am 30. 6. 2011

Erklärungsfähigkeiten haben bereits eine gewisse Historie in wissensbasierten Systemen. Erklärung, Vertrauen und Transparenz sind dabei Themen, die eng miteinander verknüpft sind. Man vertraut einem (Software-) System mehr, wenn es erklären kann, was es tut und warum es zu einer Entscheidung gekommen ist. Es „beweist“ damit seine Vertrauenswürdigkeit gegenüber dem Benutzer. Erklärungen sind ein wichtiger Bestandteil menschlicher Verstehens- und Verständigungsprozesse. Sie sollten daher inhärenter Bestandteil von (wissensbasierten) Systemen sein. Der Vortrag stellt wichtige Konzepte zur Analyse und Entwicklung von Erkärungsfähigkeiten für Softwaresysteme vor und erläutert sie anhand von Beispielanwendungen.

[From Universität Kassel: 30.06.2011]

Über den Unsinn von akademischen Rankings

Lesenswert: Ranking, Rating, Bibliometrie: Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei Urteilen über wissenschaftliche Leistungen vom Lesen und von Kenntnis zu verabschieden. … [From Akademische Rankings: Die Tonnenideologie der Forschung – Forschung und Lehre – Feuilleton – FAZ.NET ]

Lesenswert:

Ranking, Rating, Bibliometrie: Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei Urteilen über wissenschaftliche Leistungen vom Lesen und von Kenntnis zu verabschieden. Doch der Anspruch, aus Leistungskennziffern und Ranglisten auf Qualität zu schließen, ist naiv.

[From Akademische Rankings: Die Tonnenideologie der Forschung – Forschung und Lehre – Feuilleton – FAZ.NET]

Hunch – Hilfe in allen Lebenslagen? – heute.de Nachrichten

200906220932.jpg Letzten Freitag erhielt ich überraschend einen Anruf von Georg H. … Im Telefonat durfte ich zum brandneuen Portal hunch.com Stellung nehmen.

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Letzten Freitag erhielt ich einen Anruf von Georg H. Przikling, Online-Redakteur der Sparte Computer der heute.de-Nachrichten. Im Telefonat durfte ich zum brandneuen Portal hunch.com Stellung nehmen. Hier das Ergebnis: Hunch – Hilfe in allen Lebenslagen? – heute.de Nachrichten.

Gute Lehre(r) an der TU Kaiserslautern

Schön, wenn man so gute Kollegen wie Achim Ebert am DFKI bzw. am Fachbereich Informatik der TU KL hat: Am 28. 4. 2009 wird der Fachbereich Informatik zum vierten Mal in Folge auf dem Tag der Lehre ausgezeichnet.

Schön, wenn man so gute Kollegen wie Achim Ebert am DFKI bzw. am Fachbereich Informatik der TU KL hat:

Am 28. 4. 2009 wird der Fachbereich Informatik zum vierten Mal in Folge auf dem Tag der Lehre ausgezeichnet. Mit J.-Prof. Ebert erhält zum vierten Mal ein Professor des Fachbereichs einen persönlichen Lehrpreis des Landes.

[From FB-Informatik (TU-KL): Newsletter FB Informatik, 1/2009]

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2007

Vorlesung “Das Semantische Web – Grundlagen, Methoden und Anwendungen” und zugehörige ÜbungSeminar “Semantic Web”Praktikum “Wissensmanagement”Für detailliertere Informationen siehe auch AG-Website.

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Für detailliertere Informationen siehe auch AG-Website.

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Fit für die Medien – Medientraining für Wissenschaftler

Das Journalistische Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bietet seit letztem Jahr mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation ein Medientraining für Wissenschaftler an. Nachdem ein Kollege vom ersten Medientraining begeistert zurückkam, durfte ich jetzt daran teilnehmen.

Das Journalistische Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bietet seit dem letzten Jahr, mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation, ein Medientraining für Wissenschaftler an. Wie mein Kollege, der das erste Medientraining besuchte, kann ich ebenfalls nach meiner Rückkehr darüber nur sagen: “Liebe Kollegen, das müsst ihr unbedingt auch machen!”

In den letzten drei Tagen lernte ich viel über die Hintergründe und Abläufe von Pressearbeit, Funk und Fernsehen. Diese Informationen werden es mir in Zukunft leichter machen, mit den Medien umzugehen und aktiv auf die Medien zuzugehen. Ich weiß nun, was und wie viel ich von Wissenschaftsjournalisten erwarten darf und was ich selbst beitragen muss. Wie in vielen anderen Situationen auch erleichtert die Kenntnis der Spielregeln des jeweiligen Mediums die Kommunikation erheblich und verringert die Gefahr von Missverständnissen.

Frau Dr. Regina Oehler vom Hessischen Rundfunk moderierte die drei Tage und verlieh dem Medientraining den professionellen Rahmen. Das ausgegebene Arbeitsmaterial unterstützte das Training. Zusätzliche Artikel spornen überdies zur weiteren Beschäftigung mit den Themen nach dem Seminarende an.

Das Wertvollste am Medientraining war für mich die Kombination von theoretischen Darstellungen und praktischen Übungen. Wie so oft erkennt man erst beim Anwenden von Gehörtem, ob man das (angeblich) Verstandene auch umsetzen kann. In zwei Kleingruppen zu fünf bzw. sechs Personen trainierten wir gezielt notwendige Fertigkeiten. Eine Pressemitteilung selbst zu schreiben war die erste Herausforderung. Vor der Kamera in verschiedenen Situationen zu stehen und danach bewertet zu werden, war eine weitere Herausforderung. Ein Hörfunkinterview zu geben und sich danach selbst zuzuhören, war die dritte Herausforderung. Aus diesen Übungen habe ich viel Neues über mich und die Wahrnehmung meiner Person durch andere gelernt.

Tag 1, 12. April 2007: Printmedien

Der erste Tag widmete sich der Pressearbeit. Prof. Lothar Rolke von der FH Mainz dozierte über Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit. Hier fand ich mich nicht genug angesprochen, da Prof. Rolke mehr auf unternehmerische Belange als auf die Bedürfnisse von Wissenschaftlern einging. Dieser Eindruck blieb nicht nur bei mir hängen, trübte aber den weiteren Verlauf nicht sonderlich.

Prof. Volker Wolff vom Journalistischen Seminar und Frau Dr. Pia Heinemann vom Ressort Wissenschaft der Redaktionen Die WELT / Welt am Sonntag / Berliner Morgenpost bestritten den Hauptteil des ersten Tages. Nach einem Überblick über die Presselandschaft und ihre ökonomischen Zwänge (“Die Medien leben von Anzeigen und der Werbung.”, Prof. Wolff) machte uns Frau Dr. Heinemann mit ihrem Arbeitsalltag bekannt, der u. a. von den beteiligten Experten die extrem gute Erreichbarkeit und Verfügbarkeit zu bestimmten Tageszeiten erfordert. Beide räumten auch mit der weit verbreiteten Ansicht auf, dass Wissenschaftsjournalisten aktiv nach den interessantesten Themen auf der Suche wären. Diesen Luxus können sich die Journalisten leider nicht leisten. Im Gegenteil, die Wissenschaftsredaktionen sind darauf angewiesen, dass wir Wissenschaftler unsere Themen – verständlich aufbereitet – anbieten.

Am Nachmittag übten wir, Pressemitteilungen zu schreiben. In zwei Kleingruppen formulierte jeder zu seinen eigenen Themen. Mir fiel dies unerwartet schwer. Ich hatte damit zu kämpfen, dass ich die Formulierungen bisheriger Pressemitteilungen, wie sie am DFKI formuliert wurden, im Kopf hatte. Nach den Kriterien, wie wir sie an diesem Tag kennen gelernt hatten, waren diese Pressemitteilungen unbrauchbar. Sie waren für den Laien schlicht und ergreifend unverständlich.

Ein Lob auch hier an die Organisatoren, dass sie Notebooks (mit Internetzugang) bereitstellten, denn nicht jeder Teilnehmer hatte (s)einen Laptop dabei.

Tag 2, 13. April 2007: Bildermedium Fernsehen

Durch den zweiten Tag führten uns Prof. Karl Nikolaus Renner, Professor für Fernsehjournalismus am Journalistischen Seminar Mainz, und Nadia Salem, TV-Redakteurin beim Wissenschaftsmagazin nano (ZDF/3Sat). Nach einer Präsentation über das Medium Fernsehen, die Unterschiede von Sprache und Bild sowie deren Ausdrucksmöglichkeiten ging es direkt ans Üben. Wir sammelten ersten Erfahrungen beim Aufsagen zu einem Thema. Jede Aufnahme wurde von den anderen Gruppenmitgliedern bezüglich Körperhaltung, Sprechtempo, Blickkontakt und Gestik/Mimik beurteilt. Es war schön zu sehen, wie man selbst die bei den anderen beobachteten / diskutierten Schwächen auszugleichen suchte und wie schnell das gelang. Diese positive Lernkurve setzte sich den ganzen Tag lang fort.

Am Nachmittag übten wir nach einem weiteren Theorieblock das Sprechen vor der Kamera in Interviews. Auch hier wurden die oben erwähnten Aspekte in einer angenehm offenen Art und Weise analysiert und diskutiert. Es hat wirklich Spaß gemacht, mehr über sich und die anderen Teilnehmer zu erfahren.

Nicht nur die drei Tage waren durchorganisiert und bis zum Rand mit Lehrreichem angefüllt, auch die beiden Abende waren es. Am ersten Abend nahm außer den beiden Tagesdozenten auch Dr. Reinhard Breuer, Chefredakteur bei Spektrum der Wissenschaft, am Abendessen teil. Dies gab uns die Gelegenheit im persönlichen Gespräch mehr über diese Zeitschrift zu erfahren. Am zweiten Abend konnten wir weitere Details über den Fernsehjournalismus im Allgemeinen und über die Sendung nano im Speziellen erfahren.

Tag 3, 14. April 2007: Online-Auftritt und Hörfunk

Für mich begann der dritte Tag erwartungsgemäß weniger interessant, was das Lernen anging. Bettina Blaß, freie Journalistin aus Köln, beschrieb die Grundlagen der guten Websitegestaltung. Auch hier ging wie bei Prof. Rolke der Vortrag ein wenig an der Zielgruppe vorbei. Für mich war es natürlich sehr schön, dass mein Webauftritt kritisiert wurde und ich sehr positives Feedback erhalten habe. Ebenfalls positiv fand ich, dass Frau Blaß auf das Thema Web 2.0 einging; ein Thema, das vielen Seminarteilnehmern bis dato unbekannt war.

Der spannendste Teil dieses Tags begann nach dem Mittagessen. Prof. Axel Buchholz, Honorarprofessor am Journalistischen Seminar und ehemaliger Chefredakteur beim Saarländischen Rundfunk, führte äußerst unterhaltsam in die Arbeitsweise von Hörfunkjournalisten ein. Frau Dr. Oehler berichtete danach mit einer Reihe von Hörbeispielen über den Wissenschaftsjournalismus und dessen Besonderheiten im Hörfunk. Den Abschluss bildeten sieben- bis zwölfminütige Interviewübungen, die ebenfalls von den Gruppenmitgliedern analysiert wurden.

Fazit

Das Medientraining war für mich ein voller Erfolg. Nach diesem Training betrachte ich Fernsehsendungen, Hörfunkinterviews und Zeitungsberichte – wie im Seminar prophezeit – mit anderen Augen. Auf die eine oder andere Weise werde ich das Gelernte zu nutzen wissen.

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Webmontag in Kaiserslautern

Nun findet also morgen in Kaiserslautern auch ein Webmontag statt, ganz nach dem Motto: wo sich IT-Leute ballen und Semantic Web und Web2.0 Projekte entwickeln, da sollte man unbedingt über Instituts- und Organisationsgrenzen hinweg zusammenkommen und Ideen austauschen. Als mich Stephan Baumann daher bat, mit ihm diesen Event zu organisieren, war ich natürlich sofort dabei, auch wenn Stephan zugegebenermaßen maßgeblich die Trommel gerührt hat.Wollen wir doch mal sehen, was wir hier in Kaiserslautern und darüber hinaus in Sachen künftiges Web noch alles auf die Beine stellen können.

Nun findet also morgen in Kaiserslautern auch ein Webmontag statt, ganz nach dem Motto: wo sich IT-Leute ballen und Semantic Web und Web2.0 Projekte entwickeln, da sollte man unbedingt über Instituts- und Organisationsgrenzen hinweg zusammenkommen und Ideen austauschen. Als mich Stephan Baumann daher bat, mit ihm diesen Event zu organisieren, war ich natürlich sofort dabei, auch wenn Stephan zugegebenermaßen maßgeblich die Trommel gerührt hat.

Wollen wir doch mal sehen, was wir hier in Kaiserslautern und darüber hinaus in Sachen künftiges Web noch alles auf die Beine stellen können.

Promotionsförderung

Ich denke, es war ein Anfang.Als weitere Maßnahme habe ich vor ein paar Monaten begonnen, mit ein paar Doktoranden so genannte Forschungsgespräche zu führen…. Aber das Ganze ist naturgemäß auf eine geringe Zahl von Doktoranden beschränkt.Welche Maßnahmen kann man aber noch treffen?

Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt: Wie kann ich Doktoranden beim schwierigen Prozess des Promovierens unterstützen? Jede Promotion ist ein ganz individueller Prozess. Klar, es gibt Gemeinsamkeiten. Ein Doktorand muss sich mit dem Vorgang des wissenschaftlichen Publizierens auseinandersetzen. Er oder sie muss sich gegenüber Kollegen im wissenschaftlichen Diskurs behaupten. Ein Thema muss gefunden und letztendlich die Dissertation verfasst werden. Eigentlich ziemlich einfach, oder?

Aber auf diesem – jahrelangen – Weg finden sich viele Stolperfallen. Projekte verlaufen nicht in die Richtung, in der man promovieren wollte. Die Projektlaufzeiten werden außerdem immer kürzer und innerhalb eines Projektes kann die Promotion nicht durchgeführt werden. Das nächste Projekt passt oft nicht mehr (so gut) zur bisherigen Forschungsrichtung. Projekt und Dissertation enden zum gleichen Zeitpunkt: Was hat Priorität? Usw. Usf.

Vor ein paar Jahren schon habe ich ein Doktorandenkolloquium im DFKI-Forschungsbereich „Wissensmanagement“ eingeführt. In etwa vierteljährlichem Abstand können die Doktoranden der ganzen Abteilung ihre aktuellen Fortschritte und Probleme präsentieren. Ob dieses Instrument erfolgreich ist? Das müssen wohl die einzelnen Doktoranden für sich selbst beurteilen. Ich denke, es war ein Anfang.
Als weitere Maßnahme habe ich vor ein paar Monaten begonnen, mit ein paar Doktoranden so genannte Forschungsgespräche zu führen. Wir vereinbaren dazu ca. einmal im Monat einen einstündigen Termin, an dem wir sowohl Organisatorisches/Administratives (Promotionsordnung, Gliederung der Dissertation, etc.) und Inhaltliches besprechen. Was gerade anliegt.

Auch ich profitiere davon, denn ich erhalte so natürlich auch mehr Einblick in ihre Arbeit. Eine Win-Win-Situation. Aber das Ganze ist naturgemäß auf eine geringe Zahl von Doktoranden beschränkt.

Welche Maßnahmen kann man aber noch treffen? Wie kann man eine Promotionskultur in einem Forschungsunternehmen fördern bzw. aufbauen?

Vorlesung Fallbasiertes Schließen

beginnt wieder meine Vorlesung Fallbasiertes Schließen, die ich zusammen mit meinem Kollegen Armin Stahl halte…. Für die praktischen Aufgaben werden wir unser neu entwickeltes CBR-Tool MyCBR einsetzen, das auf Protégé aufbaut.

Am 30. 10. beginnt wieder meine Vorlesung Fallbasiertes Schließen, die ich zusammen mit meinem Kollegen Armin Stahl halte. Neu in diesem Jahr: Übungen. Theoretische und praktische Aufgaben werden die Vorlesungsinhalte vertiefen. Für die praktischen Aufgaben werden wir unser neu entwickeltes CBR-Tool MyCBR einsetzen, das auf Protégé aufbaut.

Digital natives – Die Eingeborenen des Internets

Ein interessanter Artikel über den Wandel der Internetnutzer vom Medienkonsumenten zum Medienproduzenten…. Zumindest hat der Einzelne die Möglichkeit und die Mittel, (sich) selbst zu produzieren.

Ein interessanter Artikel über den Wandel der Internetnutzer vom Medienkonsumenten zum Medienproduzenten. Naja. Zumindest hat der Einzelne die Möglichkeit und die Mittel, (sich) selbst zu produzieren. Die Masse wird auch weiterhin (nur) konsumieren. Fazit: lesenswert.
via Martin who read Die Zeit
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