Schreibpraxis: Vom Dialog zur Szene


DialogfetzenBeim Schreiben einer Szene sehe ich mehr oder weniger deutlich vor meinem geistigen Auge, wie die Personen interagieren und natürlich, was sie sagen und denken. Ich überlege mir dann, welchen Blickwinkel ich einnehmen will, um die Szene effektiv zu machen. Dialog und Prosa gehen dabei Hand in Hand. Soweit so normal.

Diese Woche jedoch ist mir etwas seltsames beim Schreiben einer Szene passiert. Bei dieser Szene fiel mir nur der Dialog ein. Ich hatte keine Ahnung, was ich um die Figuren herum beschreiben könnte. Ich muss hier erwähnen, dass die Personen neu waren und in dieser Szene eingeführt wurden. Dennoch war mir diese Art der Blockade, wenn man dies denn so nennen möchte, neu.

In kürzester Zeit schrieb ich den Dialog im Drehbuchstil herunter (siehe Abbildung). Und ich muss sagen, das hat Spaß gemacht. Nachdem ich den Dialog hatte, habe ich mich dann daran gemacht, die Regieanweisungen in Prosa umzuwandeln und den Text zu einer vollständigen Szene auszubauen.

Ich werde diese Vorgehensweise, also zunächst den Dialog zu entwickeln und dann die ‚Lücken‘ zu füllen, bald wiederholen. Vielleicht hilft das über Hürden hinweg, wenn ich noch nicht weiß, wo eine Szene spielen soll oder aus wessen Blickwinkel ich die Szene erzählen will. Stay tuned!

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