Up against IT!?

Entries from October 2006

Nepomuk, an Operating System?

October 28, 2006 · 2 Comments

In discussions over the last couple of days—during a project meeting in Paris and in particular with Cédric Mesnage—it became clear to me that “the Nepomuk system” is more of a kind of operating system than an application. The Nepomuk system provides a bundle of services that deal and help to deal with semantical information. The services then are used by applications, which we will build on top of the Nepomuk system. The social semantic desktop, thus, is a platform for semantically enhanced applications.

Categories: English · Research

Promotionsförderung

October 11, 2006 · 2 Comments

Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt: Wie kann ich Doktoranden beim schwierigen Prozess des Promovierens unterstützen? Jede Promotion ist ein ganz individueller Prozess. Klar, es gibt Gemeinsamkeiten. Ein Doktorand muss sich mit dem Vorgang des wissenschaftlichen Publizierens auseinandersetzen. Er oder sie muss sich gegenüber Kollegen im wissenschaftlichen Diskurs behaupten. Ein Thema muss gefunden und letztendlich die Dissertation verfasst werden. Eigentlich ziemlich einfach, oder?

Aber auf diesem – jahrelangen – Weg finden sich viele Stolperfallen. Projekte verlaufen nicht in die Richtung, in der man promovieren wollte. Die Projektlaufzeiten werden außerdem immer kürzer und innerhalb eines Projektes kann die Promotion nicht durchgeführt werden. Das nächste Projekt passt oft nicht mehr (so gut) zur bisherigen Forschungsrichtung. Projekt und Dissertation enden zum gleichen Zeitpunkt: Was hat Priorität? Usw. Usf.

Vor ein paar Jahren schon habe ich ein Doktorandenkolloquium im DFKI-Forschungsbereich “Wissensmanagement” eingeführt. In etwa vierteljährlichem Abstand können die Doktoranden der ganzen Abteilung ihre aktuellen Fortschritte und Probleme präsentieren. Ob dieses Instrument erfolgreich ist? Das müssen wohl die einzelnen Doktoranden für sich selbst beurteilen. Ich denke, es war ein Anfang.
Als weitere Maßnahme habe ich vor ein paar Monaten begonnen, mit ein paar Doktoranden so genannte Forschungsgespräche zu führen. Wir vereinbaren dazu ca. einmal im Monat einen einstündigen Termin, an dem wir sowohl Organisatorisches/Administratives (Promotionsordnung, Gliederung der Dissertation, etc.) und Inhaltliches besprechen. Was gerade anliegt.

Auch ich profitiere davon, denn ich erhalte so natürlich auch mehr Einblick in ihre Arbeit. Eine Win-Win-Situation. Aber das Ganze ist naturgemäß auf eine geringe Zahl von Doktoranden beschränkt.

Welche Maßnahmen kann man aber noch treffen? Wie kann man eine Promotionskultur in einem Forschungsunternehmen fördern bzw. aufbauen?

Categories: Deutsch · Promotionsförderung

Vorlesung Fallbasiertes Schließen

October 11, 2006 · Leave a Comment

Am 30. 10. beginnt wieder meine Vorlesung Fallbasiertes Schließen, die ich zusammen mit meinem Kollegen Armin Stahl halte. Neu in diesem Jahr: Übungen. Theoretische und praktische Aufgaben werden die Vorlesungsinhalte vertiefen. Für die praktischen Aufgaben werden wir unser neu entwickeltes CBR-Tool MyCBR einsetzen, das auf Protégé aufbaut.

Categories: Deutsch · Teaching

Taskonomies and activity-centered software design

October 8, 2006 · Leave a Comment

A few days ago I discussed with two students where to place some preference settings in a software tool. The students wanted to put it with all the other options for this software. Neatly arranged and all that, but far away (in numbers of clicks) from the task where those options are needed to be set. While cleaning out my email inbox, I just stumbled over an article by Don Norman, Logic Versus Usage: The Case for Activity-Centered Design (thanks, Martin!), who makes a strong case for being more task-oriented and for directly supporting activities, and against being too logical or taxonomic. He does not argue against taxonomic structures:

“Taxonomic structures are appropriate when there is no context, when suddenly needing some new piece of information or tool.”

On the contrary:

“But once an activity has begun, then taskonomy is the way to go, where things used together are placed near one another, where any one item might be located logically within the taxonomic structure but also wherever behaviorally appropriate for the activities being supported.”

In the discussion with the student, so I now recognize, I subconsciously took the same standpoint as Don in the above mentioned article, based on my experience in developing software systems.

Categories: English · Research